Basler Zeitung: Sucht der Bischof von Basel den echten Dialog?
Ein Kommentar zur Gleichstellungsinitiative von Peter Facklam (geboren 1930), von 1980 bis 1992 Basler Regierungsrat und Vorsteher des Justizdepartements. (mehr …)
Ein Kommentar zur Gleichstellungsinitiative von Peter Facklam (geboren 1930), von 1980 bis 1992 Basler Regierungsrat und Vorsteher des Justizdepartements. (mehr …)
Der Bischof von Basel, Felix Gmür, habe Bedenken bezüglich der kirchlichen Gleichstellungsinitiativeund suche den Dialog mit der römisch-katholischen Kirche Basel-Stadt und der Landeskirche Baselland. Etwa so lautete bisher die offizielle Sprachregelung über den Inhalt des bischöflichen Briefes an die beiden Kirchenratspräsidenten Peter Griss (BS) und Ivo Corvini (BL). Gmürs Brief, welcher der BaZ vorliegt, ist aber erst am Schluss eine Aufforderung zum Dialog. Zuvor teilt der Bischof den Adressaten klipp und klar mit, dass er den Verfassungstext und die Zielrichtung der Initianten ablehnt. (mehr …)
Es gibt unter nicht wenigen Katholiken in beiden Basel ein starkes Bedürfnis nach mehr Gerechtigkeit. Dies äussert sich in den eingereichten kirchlichen Gleichstellungsinitiativen, die die Verankerung der gleichberechtigten Zulassung zum Priesteramt unabhängig von Zivilstand und Geschlecht in den Kirchenverfassungen verlangt. Das aus der kirchlichen Basis entsprungene – und von den Synoden als Kirchenparlamente in beiden Basel abgesegnete – Begehren ist hochbrisant, ja es kommt der Forderung nach einer grundlegenden Reform von bisherigen Kernüberzeugungen der offiziellen katholischen Kirche gleich. (mehr …)
Bischof Felix Gmür äussert formelle Bedenken und lädt zum Gespräch
Bischof Felix Gmür ist mit dem von den Synoden verabschiedeten Gleichstellungsartikel nicht einverstanden. Die Präsidenten der Kirchenräte haben eine Einladung zu einem Gespräch und Änderungsvorschläge erhalten. (mehr …)
Eigentlich war schon alles angerichtet. Nach der Verabschiedung der kirchlichen Gleichstellungsinitiativein den katholischen Synoden von Basel-Stadt und Baselland hätte eigentlich nur noch das Kirchenvolk sagen müssen, wos langgeht. Doch mit seiner Intervention beziehungsweise der in Aussicht gestellten Nichtgenehmigung der Verfassungsrevision hat der Bischof den Gang der Dinge gestoppt. Wie es weiter- geht, ob die Initiative dereinst wirklich mit der ursprünglichen Stossrichtung zur Abstimmung gelangt, ist derzeit ungewiss. (mehr …)
Frauen sollen zum Priestertum zugelassen und der Pflichtzölibat abgeschafft werden. Das fordern die Initianten der 2011 lancierten Gleichstellungsinitiative. Kirchliche Behörden sollen in Zukunft auf diese gleichberechtigte Zulassung hinwirken. Doch letzte Woche zog Felix Gmür, der Bischof von Basel, die Bremse. Wie die BaZ berichtete, verweigerte er die Zustimmung zum Verfassungstext, der von den Synoden der Baselbieter und der Basler Kirchen verabschiedet worden war. Stattdessen schlug er ein gemeinsames Gespräch vor. (mehr …)
Eine Gruppe von Basler Katholiken hat im Sommer 2011 die kirchliche Gleichstellungsinitiative lanciert. Die Initianten fordern, dass die Priesterweihe künftig «unabhängig von Zivilstand und Geschlecht» durchgeführt werden könne. In den Verfassungen der beiden Basler Landeskirchen soll festgeschrieben werden, dass die Behörden künftig auf die gleichberechtigte Zulassung zum Priesteramt hinwirken.
Wie Bischof Felix Gmür diese Woche bekannt gab, bekundet er Mühe mit dieser Formulierung. Gmür befürchtet, die Kirchenbehörden könnten dadurch in einen Gewissenskonflikt geraten, weil das kirchliche Recht einer solchen Formulierung widerspreche. (mehr …)
Der Basler Bischof Felix Gmür spricht über aufmüpfige Gläubige, Geschiedene und Papst Franziskus. (mehr …)
Der Text der kirchlichen Gleichstellungsinitiative stösst bei Felix Gmür auf Widerstand (mehr …)