15. Januar 2014
Die Forderung nach dem Priestertum auch für Frauen soll in einer abgeschwächten Form in der Verfassung der katholischen Kirchen von Basel-Land und Basel-Stadt eingeschrieben werden. Dafür haben sich die Komitees der kirchlichen Gleichstellungsinitiative ausgesprochen, teilen die beiden Komitees aus Basel-Land und Basel-Stadt in einem Communiqué von Mittwoch mit. Sie gehen somit auf einen Kompromissvorschlag des Bischofs von Basel, Felix Gmür, ein. (mehr …)
28. Dezember 2013
Präsidenten sprechen von erfolgreichem Gespräch mit dem Bischof über die Gleichstellungsinitiativen
«Entspricht das der ursprünglichen Idee?», fragt etwas rhetorisch Robert Weller vom Initiativkomitee. Die Präsidenten der Synoden und der Kirchenräte von Baselland und Basel-Stadt bezeichnen das Gespräch mit Bischof Felix Gmür über die Umsetzung der Gleichstellungsinitiative hingegen als «erfolgreich».
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22. Dezember 2013
Die Gleichstellungsinitiative wird umformuliert. In Basel ist das rechtlich ein Problem. Um die Formulierung zu ändern, müssen die Parlamente der beiden Kirchen auf ihre Beschlüsse vom Juni zurückkommen. (mehr …)
17. Dezember 2013
Im Ringen um die Gleichstellungsinitiativen der römisch-katholischen Landeskirchen beider Basel haben Bischof Felix Gmür und Landeskirchenvertreter einen Kompromiss gefunden. Die geänderte Formulierung muss noch den Synoden vorgelegt werden. (mehr …)
6. Dezember 2013
Der baselstädtische Kirchenrat ist gewillt, die Gleichstellungsinitiative auch ohne Genehmigung des Bischofs zur Abstimmung zu bringen. Dies sagte Kirchenratspräsident Christian Griss an der Synode.
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28. November 2013
Mitte Dezember wird sich eine kirchliche Vierer-Delegation mit Bischof Felix Gmür zum Gespräch treffen. Einziges Thema ist die Gleichstellungsinitiative, die von der Römisch-Katholischen Kirche (RKK) Basel-Stadt und dem Landeskirchenamt Basel-Landschaft ausgearbeitet worden ist. Die Delegation besteht aus den Synoden- und Kirchenratspräsidenten.
Bei dem Treffen, das an der Synode der RKK des Kantons Basel-Stadt erwähnt wurde, gehe es vor allem darum, das Gespräch zu suchen. Dieses, so Kirchenratspräsident Christian Griss, solle nicht dazu dienen, die Inhalte der Initiative zu verwässern. «Wir werden von der durch die Synode bestimmten Textvariante nicht abweichen.» (mehr …)
27. November 2013
Gast-Kommentar von XAVER PFISTER
Die kirchlichen Gleichstellungsinitiativen aus der Basis der Römisch-Katholischen Kirche Basel-Stadt und der Römisch-Katholischen Landeskirche Baselland soll die Behörden (die Synoden und Kirchenräte) verpflichten, darauf hinzuwirken, dass die Römisch-Katholische Kirche die gleichberechtigte Zulassung – unabhängig von Zivilstand und Geschlecht – zum Priesteramt ermöglicht. Das heisst: Abschaffung des Pflichtzölibats und Zulassung der Frauen zum Priesteramt (vgl.kirchliche-gleichstellung.ch).
Die Initiative ist aus der Mitte der Kirche, von aktiven Frauen und Männern formuliert und lanciert worden. In den beiden Kantonalkirchen sind bei der Synode, in Basel-Stadt 878 und in Baselland 1’952 gültige und beglaubigte Unterschriften eingereicht worden. Die beiden Kirchenräte haben sich intensiv mit der Initiative auseinandergesetzt und sie befürwortend den Synoden vorgelegt. Beide Synoden haben dem Antrag stattgegeben. Und so muss in beiden Kantonen eine Abstimmung durchgeführt werden. (mehr …)
23. November 2013
Ein Kommentar zur Gleichstellungsinitiative von Peter Facklam (geboren 1930), von 1980 bis 1992 Basler Regierungsrat und Vorsteher des Justizdepartements. (mehr …)
16. November 2013
Der Bischof von Basel, Felix Gmür, habe Bedenken bezüglich der kirchlichen Gleichstellungsinitiativeund suche den Dialog mit der römisch-katholischen Kirche Basel-Stadt und der Landeskirche Baselland. Etwa so lautete bisher die offizielle Sprachregelung über den Inhalt des bischöflichen Briefes an die beiden Kirchenratspräsidenten Peter Griss (BS) und Ivo Corvini (BL). Gmürs Brief, welcher der BaZ vorliegt, ist aber erst am Schluss eine Aufforderung zum Dialog. Zuvor teilt der Bischof den Adressaten klipp und klar mit, dass er den Verfassungstext und die Zielrichtung der Initianten ablehnt. (mehr …)