In dieser heiligen Messe gehen unsere Gedanken zurück in die Stunde, in der der Bischof uns mit Handauflegung und Gebet in das Priestertum Jesu Christi hineingenommen hat, so daß wir „in der Wahrheit geheiligt sind“ (Joh 17, 19), wie Jesus in seinem hohepriesterlichen Gebet es für uns vom Vater erbetet hat. (mehr …)
Eine lichtdurchflutete Kapelle bildet das Herz des Priesterseminars in Villars-sur-Glâne bei Freiburg. Das vor 30 Jahren errichtete Gebäude beherbergt derzeit nur noch fünf Priesteranwärter. Das Bild aus dem Uechtland prägt die meisten Zentren zur Ausbildung junger römisch-katholischer Priester in der Schweiz. Religionswissenschaftler sagen voraus, dass es im Jahr 2029 einen Drittel weniger Priester als 2009 geben wird. Die Experten sowie progressive Stimmen aus den eigenen Reihen fordern eine offene Diskussion über die Zukunft der katholischen Kirche. In Basel haben Katholiken sogar die Abschaffung des Zölibats und die Zulassung von Frauen als Priesterinnen gefordert. (mehr …)
Die Kirchenräte der römisch-katholischen Kirchen Basel-Stadt und Baselland haben am Montag über das weitere Vorgehen betreffend Gleichstellungsinitiative, nicht aber über deren Inhalt diskutiert. Dies bestätigte Ivo Corvini, Präsident des Kirchenrats Baselland, am Donnerstag auf Anfrage gegenüber der Presseagentur Kipa. Die Debatte fand im Rahmen des traditionellen Frühlingstreffens der beiden Kirchenräte statt. (mehr …)
Schon von «weissem Rauch zu sprechen», wäre voreilig. Sicher ist aber, dass in die Angelegenheit Gleichstellungs-Initiativen, in denen das Priesteramt für Frauen und die Abschaffung des Pflichtzölibats gefordert werden, Bewegung gekommen ist. (mehr …)
In den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft ist je eine Initiative eingereicht worden. Sie verlangen, dass das Priesteramt der römisch-katholischen Kirchen künftig auch Frauen und Verheirateten offen steht. Das Zöllibat würde damit fallen. (mehr …)
Als Mönch im Kloschter isch es jo glaar,
läbsch still und ellai ganz wunderbar
Bättisch der ganz Daag und dänggsch an Gott
und was dd Menschhait besser mache sott
Als katholische Prieschter aber,
hesch es schwärer – das isch kai Glaaber.
Doo kasch an die gross Liebi groote
Und wottsch drum au emool hyroote.
Doch als Prieschter ist verbodde
Menschlig z syy mit allne Marotte.
Dörfsch kai Familie haa, dasch doch schaad.
Ojee, du hailigs Zölibat!
zu Gast in ZüriKonkret: Urs Brosi, Dozent für Kirchen- und Staatskirchenrecht, Uni Luzern. Er nimmt Stellung zur Frage: Was wäre, wenn das Kirchenrecht abgeschafft würde?
kath.ch spricht mit der Theologin Helen Schüngel-Straumann (geb. 1940 in St. Gallen) über die Stellung der Frau in der katholischen Kirche damals und heute. Helen Schüngel-Straumann ist Mitglied des Initiativkomitees der Gleichstellungsinitiative. Sie war die erste Schweizerin, die in katholischer Theologie promovierte. 2011 erschien ihre Autobiografie „Wege und Umwege – eine feministische Theologin unterwegs“.