aufbruch: Für die Römerkirche wird’s eng
Staatsrechtlerin Denise Buser diagnostiziert Konfliktpotenzial zwischen Religionsfreiheit und Geschlechtergerechtigkeit. (mehr …)
Staatsrechtlerin Denise Buser diagnostiziert Konfliktpotenzial zwischen Religionsfreiheit und Geschlechtergerechtigkeit. (mehr …)
In den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft ist je eine Initiative eingereicht worden. Sie verlangen, dass das Priesteramt der römisch-katholischen Kirchen künftig auch Frauen und Verheirateten offen steht. Das Zöllibat würde damit fallen. (mehr …)
Zeedel der Fasnachtsgesellschaft Giftschnaigge:
Als Mönch im Kloschter isch es jo glaar,
läbsch still und ellai ganz wunderbar
Bättisch der ganz Daag und dänggsch an Gott
und was dd Menschhait besser mache sott
Als katholische Prieschter aber,
hesch es schwärer – das isch kai Glaaber.
Doo kasch an die gross Liebi groote
Und wottsch drum au emool hyroote.
Doch als Prieschter ist verbodde
Menschlig z syy mit allne Marotte.
Dörfsch kai Familie haa, dasch doch schaad.
Ojee, du hailigs Zölibat!
zu Gast in ZüriKonkret: Urs Brosi, Dozent für Kirchen- und Staatskirchenrecht, Uni Luzern. Er nimmt Stellung zur Frage: Was wäre, wenn das Kirchenrecht abgeschafft würde?
[flv:https://www.kirchlichegleichstellung.ch/wp-content/uploads/zueriplus_konkret_urs_brosi.flv https://www.kirchlichegleichstellung.ch/wp-content/uploads/zueriplus_konkret_urs_brosi.jpg 368 208]
www.zueriplus.tv
kath.ch spricht mit der Theologin Helen Schüngel-Straumann (geb. 1940 in St. Gallen) über die Stellung der Frau in der katholischen Kirche damals und heute. Helen Schüngel-Straumann ist Mitglied des Initiativkomitees der Gleichstellungsinitiative. Sie war die erste Schweizerin, die in katholischer Theologie promovierte. 2011 erschien ihre Autobiografie „Wege und Umwege – eine feministische Theologin unterwegs“.
„Staat und Kirchen müssen glaubwürdig für Grundrechte eintreten“, sagt Felix Hafner, Professor für Öffentliches Recht in Basel. (mehr …)
Schluss. 1994 erklärte der damalige Kardinal Joseph Ratzinger und heutige Papst Benedikt XVI. die Frauenfrage für erledigt. (Foto Keystone) |
Bischof und Geistlichkeit üben sich in Zurückhaltung – der Vatikan wird offiziell kaum reagieren.
Monika Hungerbühler, Mitglied des Initiativkomitees für die kirchlichen Gleichstellungsinitiativen und Leiterin der Offenen Kirche Elisabethen, hoffte bei der Einreichung der beiden Volksbegehren vor zehn Tagen auf eine Lawine. Doch bis anhin ist es bei Schneeflocken geblieben. Vor allem bei der Geistlichkeit herrscht Schweigen. (mehr …)
![]() Übergabe der Unterschriften: (v.l.) Sylvia Debrunner, Präsidentin der basel-städtischen Synode, mit Anita Lachenmeier und Oswald Inglin vom Initiativkomitee. (Foto: Regula Vogt-Kohler) |
Die Initiativkomitees der kirchlichen Gleichstellungsinitiative haben die Unterschriften an die Präsidien der Synoden von Basel-Landschaft und Basel-Stadt übergeben. Knapp 3000 Frauen und Männer haben das Begehren unterzeichnet.
Mediensprecher müssen die Position ihres Arbeitgebers vertreten, selbst wenn diese Position ihnen widerspricht. Xaver Pfistsr, Informationsbeauftragter der Römisch-Katholischen Kirche Basel-Stadt, fürchtet den Konflikt mit seinem Arbeitgeber hingegen nicht: Er unterstützt zwei Volksbegehren in Basel für die Zulassung von Frauen zum Priesteramt und die Abschaffung des Zölibats für katholische Priestec Das sei eine „Frage der Gerechtigkeit“, die Kirche verliere mit ihrer konservativen Haltung an Glaubwürdigkeit, sagt Pfister. Stimmt – aber nur wenige Kirchenfunktionäre trauen sich, der gegenteiligen Meinung Roms zu widersprechen.