Videos zur Preisverleihung

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Kurze Version: nur Schnitzelbank, ohne Preisverleihung, mit schweizerdeutschen Untertiteln (8:35 min.)

 

Schnitzelbank mit hochdeutschen Untertiteln (8:35 min.)

 

Lange Version: Einführung, Schnitzelbank und Verleihung des Preises (14:54 min.)

 

Laudatio von Prof. Dr. Sabine Demel, Stiftungsrätin der Herbert Haag-Stiftung (15:32 min.)

Schnitzelbank: Miir dangge häärzlig

Schnitzelbank: Miir dangge häärzlig

Schnitzelbank an der Verleihung des Herbert Haag-Preises am 19. März 2017
© Copyright by Jürg Jösslin (2017)

Melodie: Baselbieterlied

Vo Schöönebuech bis Ammel,
vom Bölche bis zum Rhy,
doo sammle nätti Mensche
viil Underschrifte-n-yy.
Si hänn e Draum und möchte
für d Kiirche neue Schwung.
Jä, Basel-Stadt und Baselland
wänn d Glyychberächtigung.
Joo, s Baselbiet und Basel-Stadt
wänn d Glyychberächtigung.

Melodie: Joshua fit the battle of Jericho

Refrain 1:
Miir dange häärzlig für dää tolli Bryys
dää schööni Bryys, dää bäumig Bryys.
Drotzdäm fühle miir ys zimmlig mys.
S het sich nämmlig nüt bewegt.

Voor viile, viile Joore,
wyt, wyt ewägg vo doo,
wiird s Jesuskind geboore.
E Frau het s überkoo.

S haig nääbe Frau und Kind im Stall
noo Oggs und Eesel gää.
Daas sottsch nit als Begründig
für e Männerherrschaft nää.

Refrain 2:    
Miir dangge dääne, woo daas aadänggt hänn,
woo gsammled hänn, woo mitgmacht hänn.
Waas miir euch doo no saage wänn:
Miir gänn no lang nit uff!

 

In un’srer Kiirche Prieschtere,
doo muesch no lang druff waarte.
Voorhäär git s die erschti Frau
in dr Schwyzergarde.

Dr Vatikan haig kai Brobleem,
wänn d Fraue Prieschtere syy.
Schliesslig danzt scho im e Joor
die wild Frau uff em Rhyy.*

Refrain 3:    
Miir dangge dääne, woo sich yygsetzt hänn,
woo g’handlet hänn, woo abgschtimmt hänn.
Waas miir euch doo no saage wänn:
D Hoffnig, die stiirbt z’letscht!

Freude herrscht im Vatikan.
Döört singt e-n-Ängelchoor:
Die erschti Frau, woo Prieschtere wiird
git s scho in hundert Joor.

 

Will s ändlig, ändlig voorwäärts goht
Wäär s für uns maximal,
In wyt’re hundert Joor
wählt me-n-e Frau zum Kardinal.

Mit Fraue by de Kardinäl
Gäb s mänggs Brobleem zum lööse
Zum Byschpil: Sait me Kardinesse
ooder Kardinööse?

Refrain 4:
Miir dangge dääne, woo dää Bryys gää hänn,
dää Bryys gää hänn, dää Bryys gää hänn.
Waas sii uns dermit saage wänn:
Mached wyter uff däm Wääg!

Dr Hailig Gaischt beriefft kai Frau.
Derzue fallt ys nur yy:
Wenn daas stimmt, kaa d Graft vom Gaischt
nit wirgglig hailig syy.

E Kardinal in sym Ornat
dää muess e Rogg aa haa.
Drum het är Angscht, wenn d Fraue kömme
hänn die d Hoose-n-aa.

Refrain 1: siehe oben

D Maria Magdalena
kunnt als Aposchtelin in d Gränz.
By Männer, woo s vergässe hänn,
dänggt  me an Demänz.

Am Aafang het dr gueti Gott
d Wält wunderbar erschaffe.
Mit Bild vo sich als Maa und Frau.
Dasch kai Grund zum blööd gaffe!

Refrain 2: siehe oben

Dr Felix isch e nätte Maa
e Bischof gschiid und glaar.
Äär het mit Fraue kai Brobleem
stöhn si nit am Altar.

Gäärn losst äär d Fraue an Altar
zum Bätte ooder Singe.
Miecht d Frau e Wandlig, het äär gsait,
miesst äär um d Fassig ringe.

Refrain 3: siehe oben

Dr Kirche lauffe d’Lütt dervoo
kaasch s in dr Zytig lääse.
Mit stargge Fraue, hoolsch si zrugg.
Nit jeedi isch e Bääse.

Daag yy Daag uss doo schaffe si
die viile Kiirche-Fraue.
Wenn die dr Bättel aanegheye,
wämm wottsch denn no verdraue?

Refrain 4: siehe oben

Z Basel an mym Rhy stoot me zämme-n-yy.
Drey Daag gilt für alt und jung:
Doo herrscht Glychberächtigung.
Z Lieschtel, z Basel,
überall am Rhy spränge miir dr Rahme**,
daas muess syy.


* Jedes Joohr tanzt am Vogel Gryff “dr wild Maa” uff dr Mittlere Brugg. Fraue sinn bi de drei Ehregsellschafte ussgschlosse.
** Sujet vo dr Basler Fasnacht 2017: „Mir spränge dr Rahme“

D’Gliichstelligsinitiative isch am 28.9.2014 mit 81,8% in BS und mit 87,5% in BL aagno worde.
www.kirchlichegleichstellung.ch

Fotos von der Preisverleihung

Fotos von der Preisverleihung

Am 19. März 2017 erhielt die Kirchliche Gleichstellungsinitiative den Herbert Haag-Preis für Freiheit in der Kirche. Wir bedankten uns in Form eines Schnitzelbanks. Hier ein paar Eindrücke von der Preiseverleihung.

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Unsere Initiative erhält den Herbert-Haag-Preis 2017

Unsere Initiative erhält den Herbert-Haag-Preis 2017

Die Herbert Haag Stiftung für Freiheit in der Kirche zeichnet periodisch Menschen aus, die sich für Freiheit und Menschlichkeit innerhalb der Kirche einsetzen. Im März 2017 werden zwei mit Lehrverboten bestrafte Ordensfrauen und zwei Basis-Initiativen zur Frauenfrage in der Kirche ausgezeichnet, darunter die Kirchliche Gleichstellungsinitiative.

Zitat aus der Mitteilung zur Preisverleihung 2017:

Die Basler Initiantinnen und Initianten der Kirchlichen Gleichstellungsinitiative haben den Weg des Rechts und der Politik beschritten, um die Anerkennung unbestreitbarer Menschenrechte in der katholischen Kirche voranzubringen. In einem langen demokratischen Prozess und mit einem deutlichen Ja bei den Volksabstimmungen im September 2014 haben sie erreicht, dass in den Verfassungen der kantonalkirchlichen Körperschaften von Basel-Stadt und Basel-Landschaft die folgende bleibende Verpflichtung steht: Sie sollen den zuständigen kirchlichen Amtsträgern das Anliegen der gleichberechtigten Zulassung zum Priesteramt, unabhängig von Zivilstand und Geschlecht, unterbreiten. Die Vertreter der nach staatlichem Religionsrecht organisierten kirchlichen Körperschaften haben denn auch am 1. Juli 2016 bei der vatikanischen Glaubenskongregation in Rom ein entsprechendes Schreiben deponiert. Die Debatte darüber, ob mit Berufung auf die Religionsfreiheit zurecht auf die Geschlechtergleichstellung verzichtet werden kann, oder ob nicht eher deren Verletzung eine «unheilige Diskriminierung» darstellt, ist mit diesem Verfassungszusatz im schweizerischen Kontext neu akzentuiert worden.“

Die Preisverleihung findet statt am Sonntag, 19. März 2017, 15.30 Uhr, im Hotel Schweizerhof Luzern.

Details zu den Preisträger/innen 2017 »

RKLK BL: Bittschrift zuhanden des Präfekten der Glaubenskongregation übergeben

RKLK BL: Bittschrift zuhanden des Präfekten der Glaubenskongregation übergeben

Medienmitteilung der Röm.-kath. Landeskirche BL:

Eine Delegation des Baselbieter Landeskirchenrates und des Synodebüros übergab am vergangenen Wochenende im Vatikan eine Bittschrift im Zusammenhang mit der Umsetzung der „Kirchlichen Gleichstellungsinitiative“ zuhanden des Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Müller. Am Samstag nahm die Delegation zudem an den Veranstaltungen des Projekts „Kirche mit* den Frauen“ in Rom teil.

20160704 Medienmitteilung Rom

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Synoden diskutieren mit Bischof Felix Gmür über die Umsetzung der Gleichstellungsinitiative

Auszug aus Medienmitteilung der Röm.-kath. Kirche Basel-Landschaft und der Röm.-kath. Kirche des Kantons Basel-Stadt

Historisches erstes Treffen der Synoden aus Basel-Stadt und Basel-Landschaft

[…] Der zweite Teil des Gesprächs mit Felix Gmür drehte sich um die Umsetzung der Gleichstellungsinitiative. Pascal Ryf fragt konkret, welche Chancen aus Sicht des Bischofs in der Initiative liegen. Bischof Gmür betont, dass diese Frage nur aus dem Auftrag des Evangeliums beantwortet werden kann. Dem Papst wurde nicht nur aus der Schweiz die Frage nach der Aufhebung des Pflichtzölibats, wie auch nach der Frauenordination gestellt. (mehr …)

Etwas Einmaliges ist erreicht worden

Am 28. September 2014 ist in zwei Römisch-Katholischen Kantonalkirchen der Schweiz (Basel-Stadt und Basel-Landschaft) etwas Einmaliges erreicht worden: Das Kirchenvolk hat per Abstimmung mit 81.8 % JA-Stimmen (Basel-Stadt) und mit 87.4 % JA-Stimmen (Basel-Landschaft) folgenden Passus in die beiden Kirchenverfassungen aufgenommen: Die Kantonalkirchen sollen den kirchlichen Organen unterbreiten, dass der Zugang zum Priesteramt unabhängig von Zivilstand und Geschlecht möglich werde. (mehr …)

Kirchenmitglieder sagen JA zur Gleichstellungsinitiative

Medienmitteilung

Die Mitglieder der Römisch-Katholischen Kirche Basel-Stadt und der Römisch-katholischen Landeskirche Basel-Landschaft sagen JA zur Umsetzung der kirchlichen Gleichstellungsinitiative

Am heutigen Abstimmungssonntag stimmten die Mitglieder der Römisch-Katholischen Kirche Basel-Stadt (RKK BS) und der Römisch-Katholischen Landeskirche Basel-Landschaft (RKLK BL) über die Umsetzung der kirchlichen Gleichstellungsinitiative ab. Mit 81,8% Ja Stimmen in Basel-Stadt bzw. 87,4% Ja Stimmen in Basel Landschaft (nach einem provisorischen Ergebnis für BL von 16.30 Uhr) nahmen sie die entsprechenden Verfassungsänderungen an. (mehr …)

Leserbriefe und Meinungen zur Abstimmung am 28.09.2014

24.09.2014

Einspruch: Zölibat ist nicht nur Vorschrift

Wenn die Basler Zeitung am 22. 9. 14 den Befürwortern der Vorlage in ­grosser Aufmachung auf Seite 2 den besten Platz ermöglicht, dann ist es wichtig, die Gegner auch zu hören. Bereits im August des letzten Jahres hat der Unterzeichnete dem Kirchenratspräsidenten Basel-Stadt persönlich die schriftliche Bitte vorgelegt, in einem Abstimmungsbüchlein auch die Gegner der Initiative ihre Argumente vorbringen zu lassen. Leider nicht geschehen!

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